Schwarztee

Die fermentierten Blätter des Teestrauchs bilden die Basis für Schwarztee. Im Gegensatz zum Grünen Tee werden diese Blätter angewelkt und maschinell gerollt, dabei oxidieren die Inhaltsstoffe mit Sauerstoff zu den charakterisierenden Aromen. Der Koffeingehalt belebt das zentrale Nervensystem und fördert die Konzentration, die Gerbstoffe wirken zudem beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt.

 

Rooibos

Der Überlieferung nach haben bereits die Ureinwohner der Kapregion in Südafrika einen teeartigen Aufguss aus den Nadeln dieser wildwachsenden Hülsenfrucht gebraut. Rooibos besitzt viele gesundheitsfördernde Eigenschaften und hat etwa einen positiven Einfluss auf das menschliche Glückshormon Serotonin. Deshalb eignet er sich besonders gut als Mittel gegen Depression, Nervosität, Schlafprobleme und Kopfschmerzen.

 

Ingwer

Seit über 3000 Jahren ist Ingwer im Fernen Osten als Gewürz sowie als Heilmittel der ayurvedischen Gesundheitslehre bekannt. Mit seinem prägnanten Geruch und süssen wie zitronigen Aroma wirkt er appetitanregend und gilt mitunter als Erkältungsmittel. Er soll den Kreislauf stärken, den Blutdruck senken und Giftstoffe ausstossen. Mutmasslich entfacht die Knolle zudem „Agni“, ein inneres, göttliches Feuer.

 

Kardamomen

Gedächnisfördernd und aphrodisierend soll Kardamom laut ayurvedischer Ernährungslehre sein. Geschmacklich gesehen erinnert er an Ingwer, Zitrone und Eukalyptus. Die getrockneten Fruchtkapseln des Kardamomstrauches zählen als Gewürz zu den ältesten und feinsten überhaupt und bilden einen Hauptbestandteil indischer Masalas. Kardamom duftet intensiv süsslich und sein Verzehr soll das Gemüt erhellen.

 

Ceylon-Zimt

Cassia-Zimt gilt seit etwa 5000 Jahren in der traditionellen chinesischen Medizin als wichtiges Heilmittel. Der etwas feinere und uns bekanntere Ceylon-Zimt stammt aus dem heutigen Sri Lanka, wo die süsslich duftende und schmeckende Rinde wächst. Aufgrund seines wärmenden Charakters wird der Zimt daraus in der ayurvedischen Lehre sehr geschätzt. Er stärkt die Verdauung und hebt den Serotoninspiegel.

 

Fenchelsamen

Schon seit Jahrtausenden hat der Fenchelsamen dank seiner wohltuenden Eigenschaften einen festen Platz in der Natureilkunde. Er verfügt über einen ausgeprägten Anis-Geschmack und wird daher vielen indischen Masalas beigegeben. Sein süssliches Aroma erfrischt und fördert zudem die Verdauung. Dem ätherischen Öl von Fenchel wird eine entzündungshemmende Wirkung nachgesagt.

 

Gewürznelken

Jahrhunderte lang wurde die Gewürznelke als besonders kostbar gehandelt. Ihr intensives und wärmendes Aroma verleiht ihr einen prägnanten Charakter. Nelken werden ebenso wie Kardamom und Anis in Europa fürs Backen zur Weihnachtszeit gerne verwendet. In der ayurvedischen Küche nutzt man sie darüber hinaus für Reis- und Kartoffelgerichte sowie Curries und Chutneys. Nelken wirken antioxidativ und schützen vor freien Radikalen.

 

Vanille

Die Heimat von Vanille, der duftenden Frucht der Kletterorchidee, ist Mexiko. Bereits in der aztekischen Hochkultur war sie ein begehrtes Gewürz und wurde aufgrund ihrer aphrodisierenden Wirkung zur Parfüm-Herstellung verwendet. Vanille wirkt beruhigend und ausgleichend. Neben den herzstärkenden Eigenschaften soll sie auch Angstzustände und Müdigkeit beseitigen.

 

© 2017 Fusion Drinks GmbH

  • Grey Facebook Icon
  • Grey Instagram Icon